Zentrale Veranstaltungen

Bei der sechsten ökumenischen Nacht der offenen Kirchen in Neumarkt stehen Ihnen das Münster St. Johannes, die Hofkirche und die Christuskirche zu einer ganz ungewöhnlichen Zeit offen: Für's Hören und Staunen, Besinnen und Bewegen, Mitmachen und Schauen.
Rund ein Dutzend Einzelveranstaltungen laden ein, die Kirche(n) in einem anderen Licht zu erleben. Schon die Beleuchtung zeigt, wie vielfältig und bunt Kirche sein kann.
Treten Sie also ein in die Neumarkter Kirchen, treffen Sie Gott und die Welt und lassen Sie sich einfach überraschen!


100 Jahre Weltmissionssonntag werden konkret

Schwester Rolandine steht für das Projekt "Wasserversorgung Sekundarschule Lycée Catholique Mompera Michel Ranaivo", in Analavory, das zur Diözese Miarinarivo gehört und ca. 2,5 Stunden westlich von der Hauptstadt liegt. Es handelt sich um eine Schule mit ca. 1000 Schülerinnen und Schülern, die sich am Areal der lokalen Gemeinschaft der Schwestern befindet. Hier werden auch ca. 10 besonders benachteiligte Schülerinnen untergebracht und betreut, die sonst keine Möglichkeit hätten, die Schule zu besuchen, sowie 8 Anwärterinnen aufs Noviziat. Neben der schulischen Bildung legen die Schwestern auch großen Wert auf die christliche Erziehung der Kinder und Jugendlichen. Aufgrund der unzuverlässigen städtischen Wasserversorgung gibt es in der Schule oft kein Wasser. Die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser ist für die Lern- und Leistungsfähigkeit sowie für eine Förderung einer positiven Entwicklung der Schulkinder unerlässlich.

Altwerden ist gestaltbares Schicksal. Es hängt auch von uns ab, ob das Alter für uns nur ein Anhängsel zum bisherigen Leben ist, oder ob ihm der gleiche Wert und gleiche Bedeutung zugesprochen wird wie die Zeit davor. Das gelingt uns am besten, wenn wir im Alter immer mehr unser Leben vom Ende her betrachten. Wir sind dann darauf bedacht, dass unser Leben ganz voll-endet wird.
Wir weichen der Konfrontation mit unserer Endlichkeit nicht aus und würdigen die Kostbarkeit unseres Lebens umso mehr. Wir haben jetzt die Chance, bewusster, authentischer, entschiedener zu leben und endlich unser Lied zu singen. Wir sorgen dafür, dass wir über ein tragfähiges Beziehungsnetz von tiefen, innigen Beziehungen verfügen und setzen uns bewusst mit Leid, Krankheit und den letzten Dingen auseinander.
Wir legen in der Liebe uns selbst und anderen gegenüber zu, schenken mehr als bisher dem inneren Menschen, dem, was uns wirklich trägt und dem spirituellen Bereich unsere Aufmerksamkeit. Wir lernen wieder zu staunen, vergessen nicht zu danken und tun was uns möglich ist, um auch in der letzten Etappe unseres Lebens Lust und Freude am Leben zu erfahren.

Gefördert durch Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention

Eintritt frei

Foto: Ilse Müller

Der Froschkönig und was wir von ihm lernen können

Märchen gelten heute oft als Kindergeschichten, waren ursprünglich jedoch Erzählungen von Erwachsenen für Erwachsene. Dieser ursprünglichen Bedeutung widmet sich der Abend "Lebensweisheit der Märchen".

Klaus Schubert, Geschäftsführer der Kath. Erwachsenenbildung Neumarkt-Roth-Schwabach blickt aus tiefenpsychologischer Perspektive auf das Märchen vom Froschkönig. Aus dieser Sicht erzählt das Märchen von Lebensaufgaben, die Menschen auf ihrem Lebensweg bewältigen müssen - und zeigt überraschende und alltagstaugliche Lösungen auf.

Im Schloss Ratibor findet im Museum vom 20. September bis 15. November 2026 die Ausstellung "So leben sie noch heute - Illustrationskunst zu Grimms Märchen aus Deutschland und Europa" statt. Die Ausstellung ist vor dem Vortrag von 10 bis 18 Uhr geöffnet und kostet 4 Euro Eintritt.

Vortrag von Prof. Dr. Georg Langenhorst

Können Großeltern ihre religiösen Überzeugungen an die Enkel weitergeben? Dürfen sie es überhaupt? Georg Langenhorst, Professor für Religionspädagogik, zeigt Chancen, aber auch Grenzen auf. Vortrag mit anschließendem Gespräch.


Kino im Bunker

Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen.

Eine Geschichte, die sowohl im Kleinen als auch im Großen, im Privaten wie im Politischen überwältigt, berührt und vor allem unterhält. Benjamin Lavernhe (Birnenkuchen mit Lavendel) und Pierre Lottin sind brillant in dieser großen filmischen Erzählung von zwei Männern, die Brüder werden, und erst dadurch die Welt verstehen.

Unkostenbeitrag 5 Euro.

Filmreihe "Eine Welt - unsere Verantwortung"

Die 18-jährige Adja begegnet einem engagierten Klimaaktivisten und beginnt, ihre Vorstellungen von Zukunft zu hinterfragen. Zwischen persönlichen Träumen und den Herausforderungen der Klimakrise entwickelt sich eine bewegende Geschichte über Verantwortung und Solidarität. Der Film verbindet Coming-of-Age mit aktuellen Umweltfragen. Er regt dazu an, den eigenen Beitrag zum Wandel zu reflektieren.

Hinweis: Der Film ist ohne Altersbeschränkung, die Jugendfilmjury empfiehlt den Film für Kinder von 8 bis 14, Quelle: www.jugend-filmjury.com.

Regie: Émilie Carpentier
Erscheinungsjahr: 2021
Filmlänge: 89 Minuten

Eintritt frei

mit Pater Anselm Grün

Pater Anselm Grün meint: "In unserer Gesellschaft ist das Verurteilen weit verbreitet. Sobald einer etwas sagt, was nicht mit unserer Meinung übereinstimmt, sobald jemand etwas tut, was uns nicht passt, verurteilen wir ihn. Nicht nur in den sozialen Netzwerken, sondern auch im öffentlichen und privaten Dialog wird zunehmend deutlich, dass viele Menschen erst gar nicht versuchen, die Haltungen und das Handeln anderer zu verstehen. Einander zu verstehen ist aber die Grundlage für ein gutes Miteinander.
Im Neuen Testament wird deutlich, dass Jesus eine ganz andere Haltung hatte. Er ließ sich auf die Menschen ein, auf ihre Verletzungen, ihre Leidenschaft und Sehnsüchte. Er nahm sie an, wie sie waren und zeigte ihnen Wege der Heilung und Verwandlung auf."

Für Pater Anselm Grün führt nur ein Weg zurück zu mehr Zusammenhalt: Der Weg der Versöhnung. Doch wie kann dies gelingen? Pater Anselm Grün wird Wege des Miteinanders aufzeigen.

Kartenvorverkauf ab 15. August über www.okticket.de.
Kartenpreis 10 Euro.

Die Kraft der Bergpredigt

Seit Jahrzehnten schon bezieht Franz Alt als Pazifist öffentlich Stellung. Bereits 1983, in Zeiten des atomaren Wettrüstens, sorgte sein Bestseller "Frieden ist möglich" für Furore.
Doch lässt sich ein radikaler Pazifismus angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine aufrechterhalten? Virtuos und engagiert knüpft Franz Alt ein Band zwischen der Bergpredigt, der Botschaft des Dalai Lama und dem Vermächtnis Michail Gorbatschows. Franz Alt zeigt: Frieden ist auch heute noch möglich. Und wir brauchen ihn mehr denn je.

Franz Alt ist Journalist, Fernsehmoderator und Buchautor. Er hält weltweit Vorträge und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Seine Bücher sind in 25 Sprachen übersetzt und erreichen eine Auflage von 3,5 Millionen Exemplaren.

Das Junge Jazzensemble Neumarkt wird den Abend musikalisch umrahmen.

Sie wollen vorsorgen, wenn sie wegen eines Unfalls oder Krankheit nicht mehr selbst entscheiden können? Ist eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sinnvoll? Wann ist der beste Zeitpunkt dafür?
Diese und weitere Fragen wird ihnen Frau Renate Herzig (Dipl. Sozialpädagogin FH)
gerne beantworten!

Der Vortrag ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung wird gefördert durch: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention