Vom 13. bis 17. Mai 2026 findet in Würzburg der 104. Deutsche Katholikentag statt. Erwartet werden erneut zehntausende Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Die Katholikentage gehören zu den größten regelmäßig stattfindenden Ereignissen des kirchlichen Lebens in Deutschland. Sie finden in der Regel alle zwei Jahre in wechselnden Städten statt und bieten Raum für Austausch, Begegnung, Gebet und gesellschaftspolitische Diskussion - offen für Menschen aller Konfessionen und Weltanschauungen.
Veranstaltet wird der Katholikentag vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in Zusammenarbeit mit dem gastgebenden Bistum - im Jahr 2026 das Bistum Würzburg. Unter dem Leitwort "Hab Mut, steh auf!", einem Zitat aus dem Markusevangelium (Mk 10,49), lädt das 104. Treffen dazu ein, sich mit aktuellen gesellschaftlichen und kirchlichen Fragen auseinanderzusetzen. Themen wie Frieden und Gerechtigkeit, Klimaschutz, soziale Verantwortung, Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft und der Wandel der Kirche stehen im Mittelpunkt des Programms.

Infos zum Katholikentag gibt es unter www.katholikentag.de

Kino im Bunker

Über 25 Filme an zwei Abenden, ernst und lustig, leise und laut, klar und schrill, kurz und sehr kurz. An den beiden Tagen wird in Thalmässing ein repräsentativer Ausschnitt der aktuellen Kurzfilmszene abgebildet. Das kleine, aber feine Kurzfilmfestival, das sich in den letzten 30 Jahren weit über Bayern hinaus einen Namen gemacht hat, gibt keinerlei Genre- oder Themeneinschränkungen vor. Nur die Filmlänge ist auf maximal 15 Minuten begrenzt. Zu den Einreichenden zählen viele Hochschulen, aber auch erfahrene Filmemacher. Viele Filmemacher und Filmemacherinnen werden auch sicher wieder persönlich anwesend sein. Am Freitag konkurrieren im Wettbewerb aktuelle Kurzfilme um die drei Hauptpreise. Die bayerischen katholischen und evangelischen Medienstellen vergeben zwei Preise an Filme, die am Samstag gezeigt werden.

Eintritt: 8/6 Euro
Ort: Kulturzentrum Bunker Thalmässing, Kirchenweg 3, 91177 Thalmässing
Veranstalter: Bunker Thalmässing, Diözesanbildungswerk Eichstätt, KEB Neumarkt-Roth-Schwabach
Mehr Infos unter www.kurzfilm-thalmässing.de oder auch in der ARD Mediathek unter Capriccio Kurzfilm Thalmässing

Jüdische Friedhöfe in Bayern als kulturelles Erbe

Von Einzelbesuchern - sichtbar an den auf den Grabsteinen zum Gedenken abgelegten kleinen Steinen - und Gruppenführungen abgesehen, führt der jüdische Friedhof an der Gießereistraße in Neumarkt ein ruhiges Dasein.
Aus gutem Grund ist das Türchen immer zugesperrt, aber gerade jetzt könnte er ein Platz der Besinnung sein, auch der Erinnerung an die hier Begrabenen und ein Nachdenken über eine Welt, in der nicht Vertreibung und Shoa dem jüdischen Teil der Neumarkter Bevölkerung ein brutales Ende bereitet hätten.
Heute ist der seit 1950 nicht mehr genutzte Friedhof ein Mahnmal und ganz besonderes kulturgeschichtliches Denkmal, das Susanne Klemm als Expertin für jüdische Friedhöfe in Bayern im Gesamtzusammenhang erläutern wird. Anschließend wird Stefanie Radschinsky ausgewählten Lebensläufen der auf dem Friedhof Begrabenen und deren familiären Verflechtungen nachspüren. In zeitintensiver detektivischer Kleinarbeit rekonstruierte sie verlorene und weitgehend vergessene Familiengeschichten, die weit über die Stadtgrenzen hinausreichen.

Ein begeisternder Songabend als Wellness-Kur für Geist und Seele. Der Oberpfälzer Liedermacher ist bekannt für seinen Humor, der immer auch die nachdenklichen Seiten des Lebens mit einbezieht. Das Publikum ist nicht allein amüsiert, sondern fühlt sich durch seine Geschichten auch im Herzen berührt.

Eintritt frei

Das Projekt STOLPERSTEINE des Künstlers Gunter Demnig ist ein Kunstprojekt, das die Erinnerung an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors lebendig erhält. Der Künstler Demnig verlegt vor der letzten selbstgewählten Wohnung dieser Menschen Gedenksteine, die auf einer Oberfläche aus Messing Name und Lebensdaten tragen. Inzwischen liegen über 100000 STOLPERSTEINE in 30 Ländern.

Die Mitglieder der Initiative Stolpersteine für Neumarkt und Sulzbürg ermitteln die Lebensgeschichten, die anlässlich der Verlegung vorgetragen werden.

Am 23. Mai 2026 werden von Gunter Demnig sechs weitere Stolpersteine in Neumarkt verlegt an der Ecke Klostergasse/Kastengasse.
Die Öffentlichkeit ist herzlich dazu eingeladen.


Im Rahmen von Tragwerk7

Pfingsten erzählt von einem Leuchten, das Menschen verwandelt. Vom Heiligen Geist, der sich wie eine Flamme zeigt, nicht zerstörend, sondern belebend. Ein Feuer, das Mut schenkt, Klarheit bringt und neues Leben entfacht. Im Zentrum der Andacht steht das Kunstwerk Speaking in Tongues von Paul Benney. Licht fällt auf Menschen, berührt sie, verändert den Blick. Ein Moment, in dem spürbar wird, dass etwas Größeres uns bewegt. Mit kurzen Texten, Stille und Musik öffnen wir einen Raum, in dem diese Pfngstkraft auch heute erfahrbar werden kann.

50 Jahre Frauenbund Meckenhausen

Gemeinsam mit dem Pavel Sandorf Quartett bringt Volker Heißmann Musik in die Kriche, die einfach Spaß macht: Klassiker von Frank Sinatra, Udo Jürgens und Nat King Cole, schwungvolle Gospel-Hits und natürlich auch wunderschöne Kirchenlieder.
Kommt vorbei, bringt Freunde und Familie mit und feiert mit uns - mit Musik, Spaß und ganz viel Herz!

Im Anschluss gemütliches Beisammensein am Kirchplatz

Kartenvorverkauf: Backshop Winkler, Meckenhausen E9
Online: www.comoedie.de
Karte: 35,00 €

Das Konzert ist ausverkauft!

Im ersten Teil des Vortrages geht es um die rechtliche Betreuung.
Was sind die Voraussetzungen für die Bestellung eines Betreuers, wie wird eine Betreuung eingerichtet, welche Aufgaben übernehmen rechtliche Betreuer, wer kann Betreuer werden?
Diese und weitere Fragen zum Betreuungsrecht beantwortet Dr. Gerrit Stadler, Richter am Amtsgericht in Neumarkt.

Im zweiten Teil des Vortrages geht es um die Frage, wie eine Betreuung vermieden werden kann.
Ein wichtiges Instrument dazu ist die Vorsorgevollmacht.
Was beim Erstellen einer Vorsorgevollmacht zu beachten ist, wer Sie dabei unterstützen kann und was eine öffentliche Beglaubigung ist, dazu wird Frau Renate Herzig, Mitarbeiterin der Betreuungsstelle am Landratsamt Neumarkt, referieren.

Der zweite Vortrag der Reihe findet am 24.06.2026 statt.

Tipp: Als Vorbereitung auf den Abend empfehlen wir unseren Kurzfilm zum Thema, der hier abgerufen werden kann.

Viele Paare trauen sich - sie geben sich das Versprechen, ein Leben lang zusammenzubleiben und füreinander da zu sein.
Wie sich eine tragfähige Partnerschaft, in der beide glücklich sind, verwirklichen lässt, wie sich Biografien und Erfahrungen zweier Menschen verknüpfen lassen und wie man gemeinsame Ziele entwickelt - damit beschäftigt sich unser Ehevorbereitungskurs.
Dabei geht es auch um Kommunikation, Rituale und Vertrauen - und nicht zuletzt um die Frage, was Gott mit der Ehe zu tun hat und wie die Trauungsfeier gestaltet werden kann.
Der Kurs lädt ein, aus dem Alltagstrubel auszusteigen, um sich miteinander auszutauschen und den gemeinsamen Weg in den Blick zu nehmen.
Gesprächspartner sind ein Partnerschafts-Team und ein Theologe.
Anmeldungen sind bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Neumarkt erforderlich, Telefon: 09181/9898 oder E-Mail: info@keb-neumarkt.de

Kursgebühr: 20 Euro pro Paar

Die Kosten fürs Mittagessen sind nicht in der Kursgebühr enthalten.

Altwerden ist gestaltbares Schicksal. Es hängt auch von uns ab, ob das Alter für uns nur ein Anhängsel zum bisherigen Leben ist, oder ob ihm der gleiche Wert und gleiche Bedeutung zugesprochen wird wie die Zeit davor. Das gelingt uns am besten, wenn wir im Alter immer mehr unser Leben vom Ende her betrachten. Wir sind dann darauf bedacht, dass unser Leben ganz voll-endet wird.
Wir weichen der Konfrontation mit unserer Endlichkeit nicht aus und würdigen die Kostbarkeit unseres Lebens umso mehr. Wir haben jetzt die Chance, bewusster, authentischer, entschiedener zu leben und endlich unser Lied zu singen. Wir sorgen dafür, dass wir über ein tragfähiges Beziehungsnetz von tiefen, innigen Beziehungen verfügen und setzen uns bewusst mit Leid, Krankheit und den letzten Dingen auseinander.
Wir legen in der Liebe uns selbst und anderen gegenüber zu, schenken mehr als bisher dem inneren Menschen, dem, was uns wirklich trägt, und dem spirituellen Bereich unsere Aufmerksamkeit. Wir lernen wieder zu staunen, vergessen nicht zu danken und tun, was uns möglich ist, um auch in der letzten Etappe unseres Lebens Lust und Freude am Leben zu erfahren.

Eintritt frei.

Foto: Ilse Müller