Es ist eine Eigenart des Menschen, die Lebewesen um ihn herum zu benennen und in Kategorien einzuteilen. Trotzdem ist in der Bevölkerung die Kenntnis von Pflanzen, Pilzen und Tieren über die letzten Jahrzehnte gesunken. Für den Naturschutz hat das Fehlen von Artenkenntnis fatale Folgen und auch der Mensch benötigt eigentlich den Bezug zur Natur. Doch wie funktioniert das mit der Artenkenntnis? Wie wird wissenschaftlich bestimmt, was eine Art ist? Wie kann man als Laie verschiedene Arten erkennen? Das Naturkundemuseum Karlsruhe hat sich mit dem Projekt "Karlsruher Taxonomie-Initiative" das Ziel gesetzt, gemeinsam mit vielen Partnern in der Region die Artenkenntnis zu stärken und das Wissen möglichst allen Interessierten zugänglich zu machen.

Die Referentin Dr. Judith Bieberich ist in Neumarkt aufgewachsen, hat in Bayreuth Botanik studiert und koordiniert am Naturkundemuseum Karlsruhe die "Karlsruher Taxonomie-Initiative".

Foto: (c) Naturkundemuseum Karlsruhe, Mathias Vielsäcker

Dokumentarfilm von Josef Pröll unter Mitarbeit von Miriam Friedmann M.A.

Jüdische Kultur begegnen & erinnern.

18 Uhr Ökumenische Andacht am Gedenkstein vor der Synagoge (Am Anger 9), musikalische Untermalung durch den Kirchenchor, anschließend: "Die Stille schreit®" im ev. Gemeindesaal (Am Mühlgässlein 2).
Eintritt frei

Im Rahmen von Tragwerk7

Mehrere kurze Filme werfen nachdenkliche, überraschende und humorvolle Blicke auf das Nebeneinander und Miteinander in unserer Gesellschaft - auf große Fragen und kleine Stolpersteine des Alltags. Sie erzählen diesmal von einem Straßenreiniger, der plötzlich im Rampenlicht steht, von einer mutigen Stehlampe, und davon, wie es wäre, wenn Gott ein DJ wäre.
Zwischen den Filmen geben kurze Impulse Raum zum Innehalten und Weiterdenken: Was hält uns zusammen? Wo begegnet uns Mut? Und welche Perspektiven öffnen sich, wenn wir den Alltag einmal anders betrachten?
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch - über das, was berührt, irritiert oder inspiriert hat. Ein Abend voller kleiner Überraschungen, leiser Einsichten und gemeinsamer Gespräche.

Wie kann ich mein Vermögen sinnvoll und rechtssicher an die nächste Generation weitergeben? Welche Unterschiede bestehen zwischen Schenkung und Erbschaft? Wie lassen sich Erbschaftsstreitigkeiten vermeiden? Welche Chancen und Risiken bestehen bei einer Schenkung zu Lebzeiten? Welche Besonderheiten gelten bei Immobilien?

HINWEIS: Wir empfehlen, frühzeitig zu kommen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Veranstalter ist das Klinikum Neumarkt, Quartierstreff NeuLife.

Foto: Elisabeth Wiesner

Film und Gespräch mit der "filmenden Pilgerin" Gabi Röhrl

„Glücklich sein kann so einfach sein!“ – das dachte sich Gabi Röhrl oft, als sie auf dem Jakobsweg unterwegs war. Dieses Gefühl wollte die gebürtige Holledauerin auch anderen vermitteln. Darum machte sich die Autodidaktin daran, ein scheinbar unmögliches Unterfangen in die Tat umzusetzen: nämlich einen Pilgerweg nach Santiago de Compostela, den Camino Francés, filmisch für die Kinoleinwand zu dokumentieren – alleine, mit professioneller Kameraausrüstung, als Teil der Pilger. Ein Dokumentarfilm, in dem immer der Camino selbst Hauptdarsteller bleibt, was ihn unverwechselbar macht.

Im Anschluss an den Film Gespräch mit Gabi Röhrl.

Eintritt: 5 Euro

"Im Hier und Jetzt"

Musikalische Gestaltung: Kirchenwecker


Aus der Reihe "Woche für Paare - Marriage Week"

Zeit zu zweit - im Einklang mit euch selbst und miteinander.
Taucht ein in die Welt der Klänge und erlebt tiefe Entspannung, Verbindung und Harmonie.

In dieser Klangstunde für Paare erlebt ihr die kraftvolle Wirkung von Klangschalen, mächtigen Gongs, dem Monochord und weiteren Klanginstrumenten.
Die harmonischen Schwingungen helfen euch, zur Ruhe zu kommen, loszulassen und euch als Paar auf einer neuen Ebene zu begegnen.

Sanfte Klänge schenken euch Entspannung, Verbindung und einen Moment tiefer Stille - ganz ohne Worte, aber voller Gefühl.

Ob frisch verliebt oder seit vielen Jahren verbunden: Diese Stunde ist ein Geschenk an eure Beziehung - zum Innehalten, Spüren und Genießen.

Unkostenbeitrag: 25 Euro pro Paar

Anmeldung bis 28.01.26 bei der Kath. Erwachsenenbildung Neumarkt, E-Mail info@keb-neumarkt.de oderTel. 09181/9898

Aus der Reihe "Woche für Paare - Marriage Week"

In diesem Workshop begegnen sich zwei Lebensgeschichten auf kreative Weise. Jede*r gestaltet eine eigene kleine Leinwand - ein Bild des persönlichen Lebenswegs - mit Papieren, Zeitungsausschnitten, Erinnerungsstücken, Fotos oder Fundstücken, die etwas vom eigenen "Ich" erzählen.
Dabei entsteht Raum, um innezuhalten: Was gehört zu meinem Leben? Was überdeckt sich, was bleibt sichtbar? Welche Spuren tragen wir weiter?
Im zweiten Schritt treten die beiden Leinwände miteinander in Beziehung. Wo finden sich Berührungspunkte, Nähe, Abstand oder neue Verbindungslinien? Was entsteht, wenn zwei Lebensbilder sich begegnen?
So wächst aus zwei individuellen Collagen ein gemeinsames Kunstwerk - Ausdruck von Beziehung, Begegnung und dem einzigartigen "Wir".
Materialien werden bereitgestellt, eigene Erinnerungsstücke (z. B. Fotos, kleine Papierstücke oder Textfragmente) dürfen gerne mitgebracht werden.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Dauer ca. 2 bis 2,5 Stunden
TN-Gebühr: 25 Euro pro Paar incl. Leinwand

Anmeldung bis 29.01.26 bei der Kath. Erwachsenenbildung Neumarkt, Tel. 09181 9898 oder E-Mail info@keb-nrs.de

Warum der Glaube in der Trauer helfen kann

Von der vielbeschworenen "Verdrängung des Todes" kann keine Rede mehr sein. Viele Initiativen beschäftigen sich mit Tod und Trauer und haben eine lebhafte öffentliche Diskussion angeregt. Der christliche Glaube kommt in dieser Diskussion allerdings kaum vor: Er wird entweder als unbedeutend ignoriert oder gar als schädlich abqualifiziert.

Der Vortrag möchte demgegenüber deutlich machen, dass diese Ausgrenzung der religiösen Dimension für trauernde Menschen alles andere als hilfreich ist, weil der christliche Glaube den ganzen Trauerprozess hindurch Antworten geben kann, die Trauernden helfen können und in ihrer tröstenden Kraft konkurrenzlos sind.



Begegnung mit Kirchenraum und Orgel

Orgel rockt – ein außergewöhnliches Musikerlebnis in der Pöllinger Kirche. Die Kirchenorgel entfaltet ihre Klangvielfalt in einem spannenden Konzertprojekt: Orgel solo trifft auf Rock, Pop und Filmmusik neu interpretiert, bewegend, einzigartig, aber auch passend in den Raum der Kirche.
Keine Programmhefte, nur Live-Moderationen, direkter Brückenschlag zwischen weltlicher Musik, Kirchenraum und unseren Alltagsbezügen.
Der in Öhringen lebende Musiker Patrick Gläser spielt seit 2009 Coverversionen bekannter Titel von Rock über Pop bis Filmmusik in ganz Deutschland und darüber hinaus. Er macht die Orgel zu einer vielseitigen Klangwelt, die zu Staunen und Mitmachen einlädt.

Eintritt frei wählbar, Richtwert Erwachsene 20 €, ermäßigt 10 €