800 Jahre Transitus des hl. Franziskus

Pater Bartimäus Trabecki OFM berichtet anlässlich des Franziskusjahres zum 800. Todestages über "Aus dem Leben vom hl. Franziskus, Barfuß wie Franziskus, dem Leben so nah."
Pater Adam Czyz OFM ist live aus Rom zugeschaltet, wo er zur Zeit das Promotionsstudium absolviert, er spricht von seinem Werdegang als Franziskaner.

Bei der sechsten ökumenischen Nacht der offenen Kirchen in Neumarkt stehen Ihnen das Münster St. Johannes, die Hofkirche und die Christuskirche zu einer ganz ungewöhnlichen Zeit offen: Für's Hören und Staunen, Besinnen und Bewegen, Mitmachen und Schauen.
Rund ein Dutzend Einzelveranstaltungen laden ein, die Kirche(n) in einem anderen Licht zu erleben. Schon die Beleuchtung zeigt, wie vielfältig und bunt Kirche sein kann.
Treten Sie also ein in die Neumarkter Kirchen, treffen Sie Gott und die Welt und lassen Sie sich einfach überraschen!

DAS GESAMTPROGRAMM FINDEN SIE HIER.


100 Jahre Weltmissionssonntag werden konkret

Schwester Rolandine steht für das Projekt "Wasserversorgung Sekundarschule Lycée Catholique Mompera Michel Ranaivo", in Analavory, das zur Diözese Miarinarivo gehört und ca. 2,5 Stunden westlich von der Hauptstadt liegt. Es handelt sich um eine Schule mit ca. 1000 Schülerinnen und Schülern, die sich am Areal der lokalen Gemeinschaft der Schwestern befindet. Hier werden auch ca. 10 besonders benachteiligte Schülerinnen untergebracht und betreut, die sonst keine Möglichkeit hätten, die Schule zu besuchen, sowie 8 Anwärterinnen aufs Noviziat. Neben der schulischen Bildung legen die Schwestern auch großen Wert auf die christliche Erziehung der Kinder und Jugendlichen. Aufgrund der unzuverlässigen städtischen Wasserversorgung gibt es in der Schule oft kein Wasser. Die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser ist für die Lern- und Leistungsfähigkeit sowie für eine Förderung einer positiven Entwicklung der Schulkinder unerlässlich.

Altwerden ist gestaltbares Schicksal. Es hängt auch von uns ab, ob das Alter für uns nur ein Anhängsel zum bisherigen Leben ist, oder ob ihm der gleiche Wert und gleiche Bedeutung zugesprochen wird wie die Zeit davor. Das gelingt uns am besten, wenn wir im Alter immer mehr unser Leben vom Ende her betrachten. Wir sind dann darauf bedacht, dass unser Leben ganz voll-endet wird.
Wir weichen der Konfrontation mit unserer Endlichkeit nicht aus und würdigen die Kostbarkeit unseres Lebens umso mehr. Wir haben jetzt die Chance, bewusster, authentischer, entschiedener zu leben und endlich unser Lied zu singen. Wir sorgen dafür, dass wir über ein tragfähiges Beziehungsnetz von tiefen, innigen Beziehungen verfügen und setzen uns bewusst mit Leid, Krankheit und den letzten Dingen auseinander.
Wir legen in der Liebe uns selbst und anderen gegenüber zu, schenken mehr als bisher dem inneren Menschen, dem, was uns wirklich trägt und dem spirituellen Bereich unsere Aufmerksamkeit. Wir lernen wieder zu staunen, vergessen nicht zu danken und tun was uns möglich ist, um auch in der letzten Etappe unseres Lebens Lust und Freude am Leben zu erfahren.

Gefördert durch Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention

Eintritt frei

Foto: Ilse Müller

"Das kleine Hotel am Getreidemarkt"

Hotel der Hoffnung

Der neue Roman der Regensburger Autorin Gerda Stauner
Ein kleines Hotel für große Gefühle
Ein Hotel wird zum Zufluchtsort
Eine Geschichte voller Herz, Mut und Hoffnung

Zum Buch
Marille hat sich mit 28 ihren Traum erfüllt: In einer kleinen süddeutschen Stadt hat sie ihr charmantes Hotel am Getreidemarkt eröffnet - ein Ort voller Wärme, an dem Gäste, Nachbarn und Freunde gern zusammenkommen. Als sie dem geflüchteten Gibran hilft, wegen seiner drohenden Abschiebung im Hotel unterzutauchen, bröckelt die Idylle jedoch - und das Hotel wird zum Zufluchtsort. Astrid, ihre neugierige Nachbarin aus dem Reisebüro nebenan, wittert ein Geheimnis, während Marilles bester Freund Ferdinand langsam erkennt, dass er mehr als Freundschaft für Marille empfindet. Trotz unterschiedlicher Sehnsüchte, Wünsche und Zukunftspläne näheren sich die vier innerhalb von nur drei Tagen einander an. Inmitten aufblühender Gefühle, einem chaotischen Kabarettabend und einer drohenden Katastrophe müssen sie zusammenhalten, um Gibran zu retten - und finden dabei neue Wege zu Freundschaft, Liebe und Mut.

Die Autorin
Gerda Stauner führte jahrelang ein kleines Hotel in Regensburg. Dort übernachteten unter anderem Künstler wie Die Fantastischen Vier. Im Reiseführer Lonely Planet wurde das Hotel als Geheimtipp erwähnt. In ihrem Roman erschafft sie nun eine kleine, mitunter magische Welt, in der Menschen mit unterschiedlichsten Charakteren und Wertvorstellungen für kurze Zeit zueinanderfinden. Dabei zeigt sie, dass das Gute im Menschen auch in schwierigen Situationen siegen kann.
Die Autorin schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke und hostet einen Podcast. Gerda Stauner erhielt für ihr literarisches Schaffen bereits verschiedene Preise und Stipendien und war für ihre Arbeit in der Leseförderung für den Deutschen Engagementpreis nominiert.

Der Froschkönig und was wir von ihm lernen können

Märchen gelten heute oft als Kindergeschichten, waren ursprünglich jedoch Erzählungen von Erwachsenen für Erwachsene. Dieser ursprünglichen Bedeutung widmet sich der Abend "Lebensweisheit der Märchen".

Klaus Schubert, Geschäftsführer der Kath. Erwachsenenbildung Neumarkt-Roth-Schwabach blickt aus tiefenpsychologischer Perspektive auf das Märchen vom Froschkönig. Aus dieser Sicht erzählt das Märchen von Lebensaufgaben, die Menschen auf ihrem Lebensweg bewältigen müssen - und zeigt überraschende und alltagstaugliche Lösungen auf.

Im Schloss Ratibor findet im Museum vom 20. September bis 15. November 2026 die Ausstellung "So leben sie noch heute - Illustrationskunst zu Grimms Märchen aus Deutschland und Europa" statt. Die Ausstellung ist vor dem Vortrag von 10 bis 18 Uhr geöffnet und kostet 4 Euro Eintritt.

Vortrag von Prof. Dr. Georg Langenhorst

Können Großeltern ihre religiösen Überzeugungen an die Enkel weitergeben? Dürfen sie es überhaupt? Georg Langenhorst, Professor für Religionspädagogik, zeigt Chancen, aber auch Grenzen auf. Vortrag mit anschließendem Gespräch.


Lesung und Podiumsgespräch

Im Rahmen von "Drei für Demokratie"

Wie entstehen Feindbilder? Und wie wird aus Unsicherheit Hass, aus Vorurteilen Gewalt? Und welche Rolle spielt Sprache dabei?
Der Fürther Autor Leonhard F. Seidl liest aus seinem Roman Fronten – einer Geschichte über Eskalation, Schuldzuweisungen und die zerstörerischen Kräfte von Angst in einer aufgeheizten Gesellschaft. Im Anschluss an die Lesung laden wir zum offenen Gespräch ein: Gemeinsam wollen wir
darüber diskutieren, wie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit entsteht, welche Mechanismen sie verstärken – und was ihr entgegenwirken kann. Welche Rolle spielen Emotionen, Stereotype und mediale Darstellungen? Und wie können wir lernen, differenzierter hinzusehen und zu denken? Eine Veranstaltung über die Macht der Sprache – und darüber, wie wir ihr verantwortungsvoll begegnen können.

Der Eintritt ist frei
Anmeldung erwünscht unter www.ebw-schwabach.de
Anmeldung per Link: hier.

Kino im Bunker

Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen.

Eine Geschichte, die sowohl im Kleinen als auch im Großen, im Privaten wie im Politischen überwältigt, berührt und vor allem unterhält. Benjamin Lavernhe (Birnenkuchen mit Lavendel) und Pierre Lottin sind brillant in dieser großen filmischen Erzählung von zwei Männern, die Brüder werden, und erst dadurch die Welt verstehen.

Unkostenbeitrag 5 Euro.

Filmreihe "Eine Welt - unsere Verantwortung"

Die 18-jährige Adja begegnet einem engagierten Klimaaktivisten und beginnt, ihre Vorstellungen von Zukunft zu hinterfragen. Zwischen persönlichen Träumen und den Herausforderungen der Klimakrise entwickelt sich eine bewegende Geschichte über Verantwortung und Solidarität. Der Film verbindet Coming-of-Age mit aktuellen Umweltfragen. Er regt dazu an, den eigenen Beitrag zum Wandel zu reflektieren.

Hinweis: Der Film ist ohne Altersbeschränkung, die Jugendfilmjury empfiehlt den Film für Kinder von 8 bis 14, Quelle: www.jugend-filmjury.com.

Regie: Émilie Carpentier
Erscheinungsjahr: 2021
Filmlänge: 89 Minuten

Eintritt frei

Nacht der offenen Kirchen:
Das Gesamtprogramm finden Sie hier.
Nacht der offenen Kirchen

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Kurzfilm:
Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung - was ist das?

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