Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Weihnachtskrippen!

Die Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Neumarkt lädt Sie in den ersten beiden Adventswochen herzlich zur diesjährigen Krippenausstellung in den Reitstadel Neumarkt ein.

Erleben Sie Krippen in all ihren Facetten: Von liebevoll gestalteten, traditionellen Darstellungen bis hin zu originellen, ungewöhnlichen und modernen Interpretationen der Weihnachtsgeschichte – aus Holz, Ton, Papier, Metall, Fundstücken und überraschenden Materialien.

Eintritt frei

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 10.00 bis 17.00 Uhr
Freitag und Samstag: 10.00 bis 19.00 Uhr
Sonntag: 9.30 bis 16.00 Uhr (Abschlusstag)

Im Rahmen der Krippenausstellung finden mehrere Führungen statt.


Am 3. Adventssonntag beschließen wir feierlich die Krippenausstellung und sagen den Ausstellern und Besuchern einen herzlichen Dank.

Musikalische Umrahmung durch die Blaskapelle Pölling.


Im Rahmen von Tragwerk7

Wenn der Winter zwischen den Jahren seinen ganz eigenen Zauber entfaltet, begegnen wir Bertolt Brechts „Kalendergeschichten“ – klug, augenzwinkernd, voll feiner Ironie und überraschender Wendungen. Geschichten, die das Kleine groß machen und den Blick öffnen für das Kommende. Dazu ein Glas Wein und Zeit, um gemeinsam das neue Jahr mit Gedanken und Geschichten zu begrüßen – leicht, literarisch und mit einem Lächeln im Gepäck.

Glaube als Kraftquelle für helfendes Tun

Kirchliche Wohlfahrtsverbände wie die Caritas oder die Diakonie unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht von anderen Wohlfahrtsverbänden. Menschen in Not zu helfen scheint selbstverständlich zu sein, so dass darauf verzichtet werden kann, den Dienst am Nächsten vor einem religiösen Hintergrund zu verstehen. Oder doch nicht?

Der Vortrag möchte dieser Frage auf eine grundsätzliche Weise nachgehen und die Bedeutung eines religiösen Fundaments für die Nächstenliebe erschließen - für Menschen in helfenden Berufen sowie für alle Menschen, denn jeder ist früher oder später mit dem Leid von Mitmenschen konfrontiert und vor die Frage gestellt, wie er damit umgehen soll.


Kino im Bunker

Harold Fry war nie dazu bestimmt, ein Held zu sein. Unscheinbar und weit über 60 hat er sich damit abgefunden, still und leise im Hintergrund des Lebens zu verblassen. Bis er eines Tages erfährt, dass seine alte Freundin Queenie im Sterben liegt. Harold schreibt ihr einen Brief, verlässt sein Haus, geht zum Postamt und hört nicht auf zu gehen. Aus heiterem Himmel beschließt er, einfach weiterzulaufen, bis zu dem 627 Meilen entfernten Hospiz. Von sich selbst überrascht und zur Verblüffung seiner Frau Maureen begibt sich Harold auf eine "Pilgerreise" in der Hoffnung Queenie zu retten. Doch wird er rechtzeitig bei ihr eintreffen? Für Harold beginnt das Abenteuer seines Lebens. Mit jedem Schritt befreit er sich von seinem alten Selbst und entdeckt die Wunder des Lebens neu.

Unkostenbeitrag 5 Euro.

Dornröschen und was wir von ihr lernen können

Bei Märchen denken die meisten Menschen an Geschichten für Kinder, ursprünglich wurden sie aber für Erwachsene erzählt. In der Reihe "Lebensweisheit der Märchen" deuten Klaus Schubert und Klaus Eifler diesmal das Märchen Dornröschen.

Tiefenpsychologisch betrachtet erzählen Märchen von verschiedenen Lebensaufgaben, die Menschen auf ihrem Lebensweg bewältigen müssen - und sie zeigen überraschende und alltagstaugliche Lösungen auf.

Erzähler: Klaus Eifler, ehem. Geschäftsführer des Evang. Bildungswerks
Deutung: Klaus Schubert, Geschäftsführer der Kath. Erwachsenenbildung Neumarkt

Eintritt: 3 Euro
Karten-Vorverkauf: Buchhandlung Müller

Armenien, am Südrand des Kaukasus, ein christliches Land seit 1700 Jahren, ehemalige Sowjetrepublik, benachbart zur Türkei, zu Aserbaidschan, zu Georgien und dem Iran. Im Land selbst lebt kaum ein Drittel der Armenier weltweit, die Diaspora spielt für das Überleben in "Hajastan", wie das Land sich selber nennt, eine große Rolle. Der promovierte Germanist Dr. Baghramyan nimmt uns mit in das heutige Armenien, das zwischen Abhängigkeit von Russland, Streben nach Westen und dem Konflikt mit dem Nachbarn Aserbaidschan seinen Weg finden muss. Eine Bilderpräsentation zeigt uns die alte christliche Architektur und Kultur des Landes, so wie auch die Vielfalt der Landschaft und der Küche der kleinsten Republik des Südkaukasus.

Eintritt frei



Mit großem Interesse wurde im Mai 2025 die Wahl eines neuen Papstes verfolgt. Doch die Feierlichkeiten waren schnell vorüber und Leo XIV. musste in seinem neuen Amt schnell in den Arbeitsmodus wechseln. Es hat sich gezeigt: Er ist kein Charismatiker, der mit großen Zeichen und Gesten weltweit die Öffentlichkeit aufrüttelt, aber dennoch hat er schon erste Weichen für sein Pontifikat gestellt.

Menschlichkeit und Recht - eine Orientierung in unruhigen Zeiten

Unsere Zeit ist geprägt von Krisen, Konflikten und gesellschaftlicher Spaltung. Was hält eine Demokratie zusammen, wenn Angst, Wut und Misstrauen wachsen? Mit Leidenschaft und Tiefgang spricht Prantl über das, was den Rechtsstaat menschlich macht - über Würde, Freiheit und Verantwortung.

Prantl äußert sich auch zu seinem Glauben: "Kirche ist für mich das, was es ohne sie nicht gäbe. Es gäbe die Räume nicht, in denen Wörter wie Barmherzigkeit, Seligkeit, Nächstenliebe und Gnade ihren Platz haben. So aber ist für mich die Kirche ein Ort, der Zeit und Ewigkeit verbindet. So denke und so fühle ich."

Tickets: 15 €, freie Platzwahl

Karten sind erhältlich mit Versand ab Mitte November über die Internetseite der Klosterbuchhandlung und vor Ort in der Klosterbuchhandlung. Reservierungen sind ab sofort möglich.

Ein inspirierender Abend des Plankstettener Forums für alle, die an die Kraft des Wortes, des Rechts und der Hoffnung glauben.


Über Heribert Prantl:
Prof. Dr. Heribert Prantl war Richter und Staatsanwalt in der bayerischen Justiz, dann 25 Jahre lang Leiter der Redaktionen Innenpolitik und Meinung der SZ, davon acht Jahre lang auch Mitglied der Chefredaktion. Heute ist er Kolumnist und Autor des Blattes sowie Buchautor. Der gebürtige Oberpfälzer gilt als eine der profiliertesten Stimmen im öffentlichen Diskurs über Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung.


Es ist eine Eigenart des Menschen, die Lebewesen um ihn herum zu benennen und in Kategorien einzuteilen. Trotzdem ist in der Bevölkerung die Kenntnis von Pflanzen, Pilzen und Tieren über die letzten Jahrzehnte gesunken. Für den Naturschutz hat das Fehlen von Artenkenntnis fatale Folgen und auch der Mensch benötigt eigentlich den Bezug zur Natur. Doch wie funktioniert das mit der Artenkenntnis? Wie wird wissenschaftlich bestimmt, was eine Art ist? Wie kann man als Laie verschiedene Arten erkennen? Das Naturkundemuseum Karlsruhe hat sich mit dem Projekt "Karlsruher Taxonomie-Initiative" das Ziel gesetzt, gemeinsam mit vielen Partnern in der Region die Artenkenntnis zu stärken und das Wissen möglichst allen Interessierten zugänglich zu machen.

Die Referentin Dr. Judith Bieberich ist in Neumarkt aufgewachsen, hat in Bayreuth Botanik studiert und koordiniert am Naturkundemuseum Karlsruhe die "Karlsruher Taxonomie-Initiative".

Foto: (c) Naturkundemuseum Karlsruhe, Mathias Vielsäcker