Dornröschen und was wir von ihr lernen können

Bei Märchen denken die meisten Menschen an Geschichten für Kinder, ursprünglich wurden sie aber für Erwachsene erzählt. In der Reihe "Lebensweisheit der Märchen" deuten Klaus Schubert und Klaus Eifler diesmal das Märchen Dornröschen.

Tiefenpsychologisch betrachtet erzählen Märchen von verschiedenen Lebensaufgaben, die Menschen auf ihrem Lebensweg bewältigen müssen - und sie zeigen überraschende und alltagstaugliche Lösungen auf.

Erzähler: Klaus Eifler, ehem. Geschäftsführer des Evang. Bildungswerks
Deutung: Klaus Schubert, Geschäftsführer der Kath. Erwachsenenbildung Neumarkt

Eintritt: 3 Euro
Karten-Vorverkauf: Buchhandlung Müller

Armenien, am Südrand des Kaukasus, ein christliches Land seit 1700 Jahren, ehemalige Sowjetrepublik, benachbart zur Türkei, zu Aserbaidschan, zu Georgien und dem Iran. Im Land selbst lebt kaum ein Drittel der Armenier weltweit, die Diaspora spielt für das Überleben in "Hajastan", wie das Land sich selber nennt, eine große Rolle. Der promovierte Germanist Dr. Baghramyan nimmt uns mit in das heutige Armenien, das zwischen Abhängigkeit von Russland, Streben nach Westen und dem Konflikt mit dem Nachbarn Aserbaidschan seinen Weg finden muss. Eine Bilderpräsentation zeigt uns die alte christliche Architektur und Kultur des Landes, so wie auch die Vielfalt der Landschaft und der Küche der kleinsten Republik des Südkaukasus.

Eintritt frei



Mit großem Interesse wurde im Mai 2025 die Wahl eines neuen Papstes verfolgt. Doch die Feierlichkeiten waren schnell vorüber und Leo XIV. musste in seinem neuen Amt schnell in den Arbeitsmodus wechseln. Es hat sich gezeigt: Er ist kein Charismatiker, der mit großen Zeichen und Gesten weltweit die Öffentlichkeit aufrüttelt, aber dennoch hat er schon erste Weichen für sein Pontifikat gestellt.

Menschlichkeit und Recht - eine Orientierung in unruhigen Zeiten

Unsere Zeit ist geprägt von Krisen, Konflikten und gesellschaftlicher Spaltung. Was hält eine Demokratie zusammen, wenn Angst, Wut und Misstrauen wachsen? Mit Leidenschaft und Tiefgang spricht Prantl über das, was den Rechtsstaat menschlich macht - über Würde, Freiheit und Verantwortung.

Prantl äußert sich auch zu seinem Glauben: "Kirche ist für mich das, was es ohne sie nicht gäbe. Es gäbe die Räume nicht, in denen Wörter wie Barmherzigkeit, Seligkeit, Nächstenliebe und Gnade ihren Platz haben. So aber ist für mich die Kirche ein Ort, der Zeit und Ewigkeit verbindet. So denke und so fühle ich."

Tickets: 15 €, freie Platzwahl

Karten sind erhältlich mit Versand ab Mitte November über die Internetseite der Klosterbuchhandlung und vor Ort in der Klosterbuchhandlung. Reservierungen sind ab sofort möglich.

Ein inspirierender Abend des Plankstettener Forums für alle, die an die Kraft des Wortes, des Rechts und der Hoffnung glauben.


Über Heribert Prantl:
Prof. Dr. Heribert Prantl war Richter und Staatsanwalt in der bayerischen Justiz, dann 25 Jahre lang Leiter der Redaktionen Innenpolitik und Meinung der SZ, davon acht Jahre lang auch Mitglied der Chefredaktion. Heute ist er Kolumnist und Autor des Blattes sowie Buchautor. Der gebürtige Oberpfälzer gilt als eine der profiliertesten Stimmen im öffentlichen Diskurs über Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung.


Es ist eine Eigenart des Menschen, die Lebewesen um ihn herum zu benennen und in Kategorien einzuteilen. Trotzdem ist in der Bevölkerung die Kenntnis von Pflanzen, Pilzen und Tieren über die letzten Jahrzehnte gesunken. Für den Naturschutz hat das Fehlen von Artenkenntnis fatale Folgen und auch der Mensch benötigt eigentlich den Bezug zur Natur. Doch wie funktioniert das mit der Artenkenntnis? Wie wird wissenschaftlich bestimmt, was eine Art ist? Wie kann man als Laie verschiedene Arten erkennen? Das Naturkundemuseum Karlsruhe hat sich mit dem Projekt "Karlsruher Taxonomie-Initiative" das Ziel gesetzt, gemeinsam mit vielen Partnern in der Region die Artenkenntnis zu stärken und das Wissen möglichst allen Interessierten zugänglich zu machen.

Die Referentin Dr. Judith Bieberich ist in Neumarkt aufgewachsen, hat in Bayreuth Botanik studiert und koordiniert am Naturkundemuseum Karlsruhe die "Karlsruher Taxonomie-Initiative".

Foto: (c) Naturkundemuseum Karlsruhe, Mathias Vielsäcker

Dokumentarfilm von Josef Pröll unter Mitarbeit von Miriam Friedmann M.A.

Jüdische Kultur begegnen & erinnern.

18 Uhr Ökumenische Andacht am Gedenkstein vor der Synagoge (Am Anger 9), musikalische Untermalung durch den Kirchenchor, anschließend: "Die Stille schreit®" im ev. Gemeindesaal (Am Mühlgässlein 2).
Eintritt frei

Im Rahmen von Tragwerk7

Mehrere kurze Filme werfen nachdenkliche, überraschende und humorvolle Blicke auf das Nebeneinander und Miteinander in unserer Gesellschaft - auf große Fragen und kleine Stolpersteine des Alltags. Sie erzählen diesmal von einem Straßenreiniger, der plötzlich im Rampenlicht steht, von einer mutigen Stehlampe, und davon, wie es wäre, wenn Gott ein DJ wäre.
Zwischen den Filmen geben kurze Impulse Raum zum Innehalten und Weiterdenken: Was hält uns zusammen? Wo begegnet uns Mut? Und welche Perspektiven öffnen sich, wenn wir den Alltag einmal anders betrachten?
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch - über das, was berührt, irritiert oder inspiriert hat. Ein Abend voller kleiner Überraschungen, leiser Einsichten und gemeinsamer Gespräche.

Wie kann ich mein Vermögen sinnvoll und rechtssicher an die nächste Generation weitergeben? Welche Unterschiede bestehen zwischen Schenkung und Erbschaft? Wie lassen sich Erbschaftsstreitigkeiten vermeiden? Welche Chancen und Risiken bestehen bei einer Schenkung zu Lebzeiten? Welche Besonderheiten gelten bei Immobilien?

HINWEIS: Wir empfehlen, frühzeitig zu kommen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Veranstalter ist das Klinikum Neumarkt, Quartierstreff NeuLife.

Foto: Elisabeth Wiesner

Film und Gespräch mit der "filmenden Pilgerin" Gabi Röhrl

„Glücklich sein kann so einfach sein!“ – das dachte sich Gabi Röhrl oft, als sie auf dem Jakobsweg unterwegs war. Dieses Gefühl wollte die gebürtige Holledauerin auch anderen vermitteln. Darum machte sich die Autodidaktin daran, ein scheinbar unmögliches Unterfangen in die Tat umzusetzen: nämlich einen Pilgerweg nach Santiago de Compostela, den Camino Francés, filmisch für die Kinoleinwand zu dokumentieren – alleine, mit professioneller Kameraausrüstung, als Teil der Pilger. Ein Dokumentarfilm, in dem immer der Camino selbst Hauptdarsteller bleibt, was ihn unverwechselbar macht.

Im Anschluss an den Film Gespräch mit Gabi Röhrl.

Eintritt: 5 Euro

"Im Hier und Jetzt"

Musikalische Gestaltung: Kirchenwecker