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Der Aussteiger Axel Reitz erzählt

Axel Reitz, 1983 geboren in Dormagen, begann seinen Werdegang im Extremismus im Alter von 13 Jahren im Umfeld der NPD und deren Jugendorganisation JN. Seit seinem Einstieg in die rechtsextreme Szene entwickelte er sich zum Stichwortgeber, später zum Kader und gefragten Propagandisten verschiedener Kameradschaften und anderer Neonazi-Netzwerke.
Durch das Anmelden, Organisieren und Durchführen von rechtsextremen Demonstrationen war Axel Reitz auch den Behörden hinreichend bekannt: Er galt als ausgewiesen provokativer Redner und verbüßte nach Jahren juristischer Konflikte im Jahre 2006 letztlich eine annähernd zweijährige Haftstrafe wegen Volksverhetzung.

Seit seiner kompletten Abkehr vom Extremismus im Jahr 2012 und seiner politischen, gesellschaftlichen und sozialen Rehabilitation engagiert er sich gegen alle Arten von Extremismus, gleich ob politisch oder religiös motiviert.
Axel Reitz erzähl aus seinem Leben und von seiner Arbeit gegen den Extremismus.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit "Demokratie leben!" finanziert und ist kostenfrei, um eine Anmeldung unter christina.gaenssbauer@stadt-roth.de wird gebeten.

Am Mittwoch, 8. Juli 2026 findet in der Kulturfabrik eine zentrale Veranstaltung mit Axel Reitz für die weiterführenden Schulen der Stadt und des Landkreises Roth statt.


Eine Einladung, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen zuzuhören

Im Rahmen der inklusiven Ausstellung "Religionen der Welt - eine Entdeckungsreise mit allen Sinnen" bieten wir in der Ausstellung ein Sprechen & Zuhören zur Frage "Wie geht es Ihnen mit Ihrem Glauben?" an. Was macht Ihr Glaube mit Ihnen? Wie gibt Ihnen Ihr Glaube Kraft? Haben Sie Ihren Glauben verloren? Woran kann man heute noch glauben?
Das Dialogformat "Sprechen&Zuhören" schafft einen Raum, das eigene Erleben zu dieser Frage mitzuteilen und das Erleben anderer Personen wahrzunehmen - ohne Kommentar, ohne Zwischenrufe, ohne Wertung. Sämtliche Perspektiven stehen gleichrangig im Raum und werden gehört. Jede*r einzelne spricht. Jede*r einzelene hört zu. Wir lernen miteinander voneinander - und dabei uns neu kennen.
Das Dialogformat "Sprechen&Zuhören" wurde von "Mehr Demokratie e.V." entwickelt und wird deutschlandweit durchgeführt. Ziel ist es, das Miteinander und Verständnis für andere Sichtweisen und Meinungen zu fördern.
Die Stadt Roth und die städtische Initiative "Roth ist bunt" veranstaltet "Sprechen&Zuhören" zum nun vierten Mal in der Kreisstadt.
Es wird von zwei in dem Format ausgebildeten Moderatorinnen begleitet.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Menschen aller Glaubensrichtungen sind eingeladen, über ihren Glauben zu sprechen und zuzuhören, wie andere Menschen ihren Glauben empfinden.

Mehr Bewegungssicherheit im Alltag

So beugen Sie Stürzen und anderen Zumutungen im Alter vor.